Januar 27th, 2012
Am Mittwoch war Wiederbelebung des Motors angesagt. Aber bevor man so einfach eine Batterie anklemmt und den Motor nach 20 Jahren zum ersten mal wieder startet, waren erstmal ein paar Vorbereitungen notwendig.
Zu allererst natürlich der obligatorische Ölwechsel. Zur Sicherheit hatte ich mir auch noch neue Zündkabel besorgt, aber erstmal noch die alten am Motor belassen. Dann Zündkerzen raus und diese gereinigt. Bei der Gelegenheit habe ich mir mit meiner Endoskopkamera noch die Zylinder von innen angeschaut. Sah alles super aus, die Honspuren sahen aus, als wären sie erst gestern entstanden. Dann habe ich etwas öl durch die Zündkerzenöffnungen in die Zylinder gegeben und den Motor etwas von Hand gedreht. Danach habe ich die Zündspule deaktiviert, eine Batterie angeklemmt und den Motor mit dem Anlasser drehen lassen. Hat alles problemlos geklappt. Für die Spritversorgung habe ich anschliessend eine Plastikflasche mit edlem Super an die Benzinpumpe angeschlossen. Zündkerzen wieder rein, Zündkabel angeschlossen und Zündspule wieder angeklemmt. Dann den Anlasser angeschmissen und ... er lief :-). Schönes Gefühl, den Motor nach so langer Zeit wieder zu hören. Hier das Video vom ersten Start:
http://www.youtube.com/watch?v=_Rt8qxpJM5Q
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass alles weiter so gut läuft :-).
Gruß,
Buck
Januar 23rd, 2012
Heute gings dann auch gleich weiter. Er ließ sich ja verdammt schlecht bis fast gar nicht mit reiner menschlicher Kraft bewegen. Hätte der Hänger gestern keine Winde gehabt, wär er immer noch nicht in der Halle^^. Also gings erst mal den Trommelbremsen der Hinterachse an den Kragen. Achja, sorry für die miese Bilderqualität, aber der Akku meiner Kamera war leer, und so mussten die Bilder leider mit dem Handy gemacht werden ...
Fahrerseite:
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Beifahrerseite:
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Ehrlich gesagt sah das alles überhaupt nicht schlimm aus. Die Trommeln ließen sich auch ohne Probleme öffnen. Auch die Beläge sahen aus, als hätten wären sie erst vor kurzem verbaut worden. Ich habe dann erstmal alles großzügig mit Roslöser und Bremsenreiniger eingesprüht, auch wenn sich alles tadellos bewegen ließ. Und da ich schon neue Bremszylinder habe, werden diese dann auch getauscht, auch wenn die vorhandenen vermutlich noch funktionieren. Aber bei Bremsen will ich einfach kein Risiko eingehen.
Bei der Gelegenheit habe ich noch eine grobe Bestandsaufnahme gemacht. Insgesamt macht alles einen sehr guten Eindruck und es wird vermutlich weniger Arbeit auf mich zukommen, als gedacht. Auch das Blech hat sich kaum verschlechtert im Vergleich zu damals.
Also, wenn alles gut geht, bekomme ich ihn wirklich im Frühling/Sommer wieder auf die Strasse :-)
Gruß,
Buck
Januar 21st, 2012
- Anhänger: CHECK
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- Chaos in der Garage beseitigen und den Kadett freilegen: CHECK
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- Kadett mit Abschleppstange aus der Garage ziehen: CHECK
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- Kadett auf den Hänger schaffen: CHECK
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- Kadett in der Halle abladen: CHECK
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Nachdem die letzte Zeit ja kaum was zu tun war, freu ich mich, endlich loslegen zu können :-). Tag 0 ist auf jeden Fall vollbracht ...
Gruß,
Buck
Januar 16th, 2012
Wenn altes Blech gehäuft an einem Wintersonntag zusammenkommt, kann es sich eigentlich nur um den monatlichen Altautotreff handeln. Und heute war der erste für dieses Jahr und mit knapp 20 Fahrzeugen auch recht gut besucht. Wie so oft hatten wir mächtig Glück mit dem Wetter, auch wenn es nur knapp über 3° Celsius warm war. Und ein paar mutige kamen sogar mit ihren Schwalben und 2 mit ihrem offenen MG. So soll das sein, denn nur die Harten ... Ihr wisst schon wo die hinkommen.
Wie immer gab es auch Neuzugänge, die zum ersten Mal da waren. Unter anderem ein ein Hot Wheels Caddy, ein MG und der ein oder andere Opel.
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Alle Bilder wie immer hier: https://picasaweb.google.com/111887629695759071777/Altautotreff15012012
Demnächst gibt es auch wieder regelmäßigere Beiträge im Blog. Die letzte Zeit waren eher nicht blogenswerte Kleinigkeiten zu tun. Den B Kadett werde ich in Kürze in die Halle schaffen, dann wird auch wieder ordentlich geschraubt. U.a. steht ja die Wiederbelebung nach fast 20 Jahren Standzeit an.
Gruß,
Buck
Dezember 5th, 2011
Meine Suche nach einer Halle hat nun endlich ein Ende gefunden. In einem Nachbarort durfte ich nun mein Quartier beziehen.
Nachdem ein Mitschrauber aus der Halle raus ist, konnte Matz, von den Saargebieters, mir diesen (Platz, nicht Mitschrauber^^) anbieten.
Auch das Timing war perfekt, so kann ich diesen Winter endlich mit dem B Kadett loslegen. Gekauft hatte ich mir den Kadett 1993. Damals war er noch nicht einmal ein Oldtimer mit seinen 26 Lenzen. Heute hat er diesen Status bereits seit fast 15 Jahren.
Zunächst heisst es jetzt Platz schaffen und den Kadett in die Halle schaffen. Phase 1, das Platz schaffen, hat bereits begonnen. Schweres Werkzeug, wie z.B. Schutzgasschweissgerät, Gasflasche, Motorkran habe ich bereits in die Halle gekarrt. Und bei der Gelegenheit gleich mal ein stabiles Regal aufgestellt. Soll ja alles schön ordentlich sein, Chaos und Platzmangel hatte ich die letzten Jahre genug^^.
Ausserdem habe ich mir auch gleich einen Werkzeugwagen zugelegt. Bisher hatte ich immer 3 Koffer mit mir rumgeschleppt. Wieder ein kleiner Schritt weiter in Richtung vernünftiges Arbeiten. Später habe ich dann gleich noch Teile und sonstigen Kleinkram rübergekarrt und das Regal und den Werkzeugwagen schonmal etwas aufgefüllt.
Also es nimmt Formen an und ich kann den Kadett hoffentlich sehr bald in die Halle fahren. Dann kommt der nächste spannende Moment. Der Motor soll nach 18 Jahren das erste mal wiederbelebt werden. Tipps dazu habe ich ausreichend im Fusselforum bekommen. Vielen Dank auch von dieser Stelle aus dafür. Der Moment der Wiederbelebung wird natürlich filmisch festgehalten. Man darf also gespannt sein.
Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich die Innenausstattung des Kofferraums des Mercedes wieder angebracht. Da war ja noch alles vom letzten Ausbau der Hydrospeicher ausgebaut. Ausserdem hatte ich vor einer Woche noch die Dämpfer der Heckklappe getauscht. War auch wieder eine ziemliche Fummelarbeit. Und dazu mussten auch Teile des Himmels entfernt werden. Das konnte ich dann auch wieder in den alten Zustand versetzen. Und wenn ich schon dabei war, habe ich auch gleich das Nummernschild an die vorgesehene Position gebracht. Bisher hat es an der Heckscheibe geklebt, da die eigentlichen Verschraubungen auf Teufel komm raus nicht aufzubekommen waren. Jetzt weiss ich auch warum. Die Aludübel, in denen die Schrauben sitzen waren scheinbar ausgenudelt oder vermurkst, also hat man äusserst widerstandsfähigen Kleber verwendet, um die Schrauben in den Dübeln zu befestigen. So ein Knaup. Also musste ich neue Löcher bohren. Ausserdem habe ich bei der Gelegenheit entdeckt, dass die Heckklappe mal getauscht wurde. Aber anstelle die Kabel unter der hinteren Himmelabdeckung ordentlich abzuklemmen, hat man dies Kabel im Bereich des Scharniers einfach durchtrennt und später wieder zusammengefriemelt. Einfach herrlich.
Zum Abschluss lasse ich dann mal ein paar Bilder aus der Halle sprechen:.jpg)
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Gruß,
Buck